Häufige Fragen
Eine gute Beauty-Behandlung ist Vertrauenssache. Fragen sind dabei ganz natürlich. Die Antworten auf einige häufige Fragestellungen habe ich hier für Sie zusammengestellt. Kontaktieren Sie mich gern mit Ihren individuelle Fragen.
Zur Terminvereinbarung stehen Ihnen die Terminbuchung auf der Homepage und mein Sekretariat telefonisch unter 05141 – 484008 zur Verfügung.
Die Erstberatung ist kostenfrei bis 30 Minuten, dort werden auch die Folgetermine besprochen und deren Länge festgelegt.
Sie wissen was Sie wollen?
- Fettwegspritze: 45 Minuten,
- Hyaluronsäure: eine Region 45 Minuten, mehrere Regionen: 60 Minuten
- Exosome/Polynucelotide: 45 Minuten
- Bei den meisten Behandlungen sofort.
- Lippenunterspritzung: ca 20 % Schwellung für 4 Tage
- Exosome, Polysome sichtbare Quaddeln für 5 Stunden
- Fettwegspritze: leichte Schwellung für 2 Stunden
Dies sind ungefähre Angaben für Ihre Planung. Unsere Körper reagieren unterschiedlich, einer neigt eher zu Schwellungen als ein anderer.
Im Ästhetikbereich ist die Barzahlung üblich. Bei uns stehen Ihnen Bargeld und Kartenzahlung zur Verfügung.
Diese sollten mit Ihnen bei jeder Beratung besprochen werden. Sie können dadurch erkennen, welches Risikobewußtsein der jeweilige Therapeut hat und was er tut um Risiken zu vermindern.
Wie bei jeder Spritze:
Entzündungsrisiko: Gute Desinfektion reduziert das Risiko.
Blauer Fleck: Sagen Sie dem Therapeuten immer ,wenn Sie Blutverdünner nehmen. Durch sofortiges Abdrücken lässt sich viel vermeiden.
Seltene Risiken: Wie von Brustimplantaten bekannt kapselt der Körper Fremdkörper irgendwann ein. Bei der Hyaluronsäure betrifft dies nicht die dünnflüssige sondern nur die dickflüssige, wenn mehr an einer Stelle gespritzt wird, wie klassich bei der Volumentherapie. Da die Hyaluronsäure sich in einem überschaubaren Zeitraum abbaut, ist dies eine seltene Komplikation. Wenn sie längere Zeit nach der Unterspritzung Verhärtungen tasten suchen Sie sofort den Therapeuten auf. Auflösung der restlichen lokalen Hyaluronsäure und lokale Cortisontherapie sind dann die Mittel der Wahl.
Sehr seltene Nebenwirkung: Verschluss eines Gefäßes – hier ist die Vermeidung das wichtigste. An Stellen, an denen es größere Gefässe gibt sollte mit einer sogenannten stumpfen Nadel gespritzt werden oder bei einer spitzen Nadel aspiriert werden.
Beides! Wie so oft gilt: gewußt wo und warum.
Stumpfe Nadel:
Es wird ein Loch in die Haut gemacht und durch dieses die stumpfe Nadel eingeführt.
Vorteile:
- mit einem Einstich ist ein größeres Areal behandelbar.
- da die Nadel stumpf ist , ist es kaum möglich Hyaluron in ein Gefäß abzugeben.
- meist deutlich schmerzfreier als die spitze Nadel
Nachteile:
- es kann nicht oberflächennah unterspritzt werden, wie zum Beispiel bei der DOTs Technik
- es kann nicht so fein dosiert werden wie eine feine Nadel
Spitze Nadel:
Vorteile: oberflächlicher und feinere Dosierung möglich
Nachteile: Abgabe von Material in ein Gefäß möglich
Daher mein Vorgehen:
Oberflächlich spitz, wo größere Gefäße liegen stumpf oder aspirieren.
Dies ist ein Thema das mich sehr beschäftigt hat.
Ich verwende dort wo es sinnvoll ist extrem dünne und haltbare Nadeln – 35G. Diese Einstiche sind oft nicht zu bemerken.
Gleitet die Nadel nicht wie Butter durch die Haut sondern es fühlt sich hakelig an, sofort eine neue Nadel nehmen. Leider werden heute viele Nadeln schnell stumpf oder es wurde mit der Spitze der Knochen berührt.
Der Trick der 1,5 Sekunden. Wenn die Nadelspitze die Haut berührt kommt sofort eine Gegenreaktion. Gibt man dem Gewebe eine Sekunde Zeit entspannt sich dieses wieder und die Nadel gleitet viel leichter durch die Haut. Desweiteren verringert eine lokale Minderung der Faszienspannung oft dramatisch die Schmerzhaftigkeit.
Oft wird die sogenannte Zwei-Punkte-Schwelle genutzt. Ein Kältereiz oder ein Kneifen neben der Einstichstelle führt dazu das der Einstich weniger stark wahrgenommen wird.
Zu guter Letzt können einige Stellen auch betäubt werden das Sie nichts merken – zum Beispiel Lippen.
Hyaluronsäure (dickflüssige) bringt selber das gewünschte Volumen unter die Haut und wird mit der Zeit abgebaut. Bei Problemen ist es gut wieder auflößbar.
PLLA und CaHA sind sogenannte Biostimulatoren. Diese regen den Körper an, selber Volumen durch Kollagen aufzubauen. Bei vorhandenen Erkrankungen des Immunsystems, wie Rheuma oder anderen Autoimmunerkrankungen sind diese oft kontraindiziert; desweiteren sind sie nicht bei Problemen auflößbar.
Das ist der Grund, warum ich nur noch mit Hyaluronsäure arbeite – safety first!
Diese Technik ist anspruchsvoll!
Der Therapeut muss die Erfahrung haben, die Technik an die jeweilige Hautreaktion des Patienten anzupassen und wissen wo diese Technik gut funktioniert und wo nicht. Diese Technik erfordert viel Konzentration und etwas Zeit.
Es ist aber gleichzeitig meine Lieblingstechnik weil sich sofortige, langanhaltende Ergebnisse realisieren lassen – wie Photoshop für das Gesicht.
Studien mit dem ersten Präparat Aqualyx zeigten, dass dieses bei 98 % wirkte. Eine ähnliche Erfahrung habe ich mit Lemonbottle. Diese wirkt bei fast jedem Kunden.
Wichtig ist es, Präparate von vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen – dies betrifft aber jedes Präparat. Allergische Reaktionen sind extrem selten. In 15 Jahren mit verschiedenen Präparaten habe ich zwei Hautreaktionen gesehen. Diese waren mit kurzzeitiger Cortisonanwendung gut beherrschbar.
Ich verringere das Fettvolumen. In der Regel strafft sich die Haut darüber. Wenn die Haut dies nicht tut, macht es keinen Sinn, weiteres Fett zu reduzieren. Zuerst wird dann die Spannung der Haut mittels dünnflüssiger Hyaluronsäure und Exosomen/ Polynucleotiden wieder mehr gespannt.
Meist ist dies für eine Wirkung nicht notwendig, aber möglich. Der Körper baut Fett dann am intensivstem ab, wenn er überwiegend im Zustand der Fettverbrennung ist. Dies gelingt wenn er wenig Kohlenhydrate zur Verfügung hat und auf die Fettreserven ausweichen muss.
Also kein Alkohol, Softdrinks, Nudeln, Brot, Reis etc an den ersten Tagen nach der Injektion. Aber wie gesagt, ist dies meist für eine Wirkung nicht erforderlich.
Zuerst die gute Nachricht: Die äußeren Fettdepots, das sogenannte Schönheitsfett, ist nicht so gesundheitsrelevant wie das Bauchfett.
Die schlechte Nachricht ist: Dieses Schönheitsfett verschwindet erst wenn fast alles andere Fett verbraucht ist – so wollen Sie nicht aussehen.
Die Lösung: Intralipotherapie bzw. die Fett-weg-Spritze. Denn mit der Fett-weg-Spritze werden Fettdepots dauerhaft aufgelößt. Es ist oft eine gute Alternative zu der Fettabsaugung oder der Cryolipolyse.
Gut informiert ist halb verjüngt.
Gerne beantworte Ihre individuellen Fragen per E-Mail.